Kinder- und Familienanlässe im Pastoralraum


Tympanon des südlichen Westportals der Basilika von Vézelay im Burgund

 

Mittwoch, 5. Januar 2022
St. Peter16.30 Uhr

Aussendung der Sternsinger

 

Sonntag, 9. Januar 2022
St. Peter09.30 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst, mitgestaltet von Schülern der 5. und 6. Klasse und der Singgruppe St. Peter, Rückkehr der Sternsinger

Thayngen09.30 Uhr

Eucharistiefeier, Rückkehr der Sternsinger

St. Maria11.00 Uhr

Eucharistiefeier, Rückkehr der Sternsinger

 

Der offizielle Film zur Aktion Sternsingen 2022

Jeder und jede von uns, egal ob gross oder klein, ist dazu berufen, Gottesliebe durch die Nächstenliebe erfahrbar werden zu lassen. Durch die Aktion Sternsingen wird dies besonders erfahrbar, rund um das Epiphaniefest werden Kinder zu Boten der Guten Nachricht.

missio 2022

Weitere Informationen und Anlässe

Familiengottesdienst ABENTEUERLAND

 

Beglänzt von seinem Licht

Vom alten in das neue Jahr begleiten uns die Weihnachtsgeschichten der Evangelien und die Krippendarstellungen zuhause und in unseren Kirchen. Sie vermitteln mir das Bild einer Kirche von unten und von aussen.

Die Hirten, die als erste die frohe Botschaft erfahren und zu Jesus hinfinden, stehen im Lukasevangelium für die kleinen Leute. Wie Maria freuen sie sich darüber, dass Gott sich ihrer Niedrigkeit zuwendet, und jubeln über ihn, der in seinem Erbarmen die Niedrigen erhöht. Selig ihr Armen, euer ist das Reich Gottes. (Lk 6) So zeigt uns das Lukasevangelium mit den Hirten an der Krippe eine Kirche von unten. Ach wie sehr möchte ich eine arme Kirche und eine Kirche für die Armen. (Papst Franziskus)

Mit seiner Erzählung von den Sterndeutern zeigt das Matthäusevangelium eine Kirche von aussen. Sie kommen als Fremde aus dem fernen Osten, um dem neugeborenen König zu huldigen. Wir haben seinen Stern aufgehen sehen. (Mt 2) Darüber werden Herodes und mit ihm die ganze Stadt Jerusalem starr vor Schrecken. Die schriftgelehrten Theologen bringen zwar aus der Bibel den Ort der Geburt des Messias bei, bleiben jedoch ohne weitere eigene Initiative zu Diensten des gottlosen Königs. Die Fremden aber folgen voller Freude dem Stern, der sie schliesslich zu Jesus führt. Auch die drei Könige in unseren Krippendarstellungen kommen aus aller Welt zu Jesus, aus Europa, Asien und Afrika.

Der Epheserbrief spricht darüber als ein Geheimnis, dass nämlich die Völker Miterben sind, zu demselben Leib gehören und mit teilhaben an der Verheissung in Christus Jesus. Nicht zuerst durch die Taufe, sondern „durch das Evangelium“ (Eph 3), nicht zuerst, weil sie guten Willens sind, sondern weil Gott an allen sein Wohlgefallen hat (Lk 2).

Wie verkündigen wir diesen universalen Heilswillen Gottes glaubwürdig in der Kirche von heute? - Indem wir ihn glaubend für uns und andere in Anspruch nehmen und angesichts der weltweiten Not zusammen mit den Armen und den Fremden im Namen des Evangeliums angehen gegen die globalisierte Gleichgültigkeit und gegen jegliche Ausgrenzung von Menschen bei uns und überall. Indem wir uns einbringen für weltweite Solidarität sowie für Dialog und Frieden zwischen den Kulturen und Religionen.

Zum Beginn des neuen Jahres tragen die Sternsingerinnen und Sternsinger den Segen der Weihnachtsbotschaft mit Liedern, Weihrauch und Kreide in unsere Häuser und mit den gesammelten Spenden weit hinaus in die Welt. Das kann ein guter Anfang für 2022 sein.

Die lukanische Weihnachtslegende malt auf Goldgrund. Hier tritt Gottes Engel bei Tag und Nacht, in Raum und Zeit an die Menschen heran und ein ganzer Engelchor verkündet zu Jesu Geburt den Frieden auf Erden. Die matthäische erzählt zurückhaltender und realistischer. Hier begegnet der Engel Gottes den Menschen im Traum, mehr ein Schutz- als ein Verkündigungsengel. Die gottlosen Mächte in der Welt können zunächst weiter agieren, aber die nächtlichen Weisungen des Engels Gottes bewahren den zukünftigen Retter. Zusammen mit dem Motiv des aufgegangenen Sterns gewährt solches Erzählen Hoffnung in dunkler Zeit.

Dazu kommen mir die Worte Jochen Kleppers in den Sinn:

Noch manche Nacht wird fallen
auf der Menschen Leid und Schuld.
Doch wandert nun mit allen
der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte,
hält euch kein Dunkel mehr,
von Gottes Angesichte
kam euch die Rettung her.

Eduard Ludigs, Neujahr 2022

 

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